Autonome mobile Roboter sind keine Insellösung – sie sind ein aktiver Teil Ihrer IT-Landschaft. Damit das funktioniert, müssen WMS, ERP, MES und AMR-Plattform in Echtzeit miteinander kommunizieren: Aufträge übertragen, Bestände synchronisieren, Ressourcen intelligent verteilen. Wir schaffen diese Verbindung – herstellerunabhängig und auf Ihre vorhandene Systemlandschaft zugeschnitten.

Was konkret zwischen den Systemen passiert:

Auftragssteuerung (WMS → AMR)
Das WMS gibt dem AMR Aufträge: „Fahr zu Regal B3, hol Palette 47, bring sie zu Rampe 2.“
Der AMR führt aus und meldet zurück: „Erledigt.“

Bestandsführung (Sync)
Wenn der AMR eine Palette bewegt, muss das WMS das sofort wissen, damit der Lagerbestand stimmt. Beide Systeme halten ihre Daten synchron.

Ressourcen-Management (Load Balancing)
Das System entscheidet intelligent welcher AMR welchen Auftrag übernimmt – je nach Akkustand, Position und Auslastung der Flotte.

Nicht jedes System spricht dieselbe Sprache – und das muss es auch nicht. Wir wählen die Integrationstechnologie, die zu Ihrer vorhandenen IT-Infrastruktur passt:

Von modernen REST APIs für aktuelle WMS-Systeme bis zu bewährten dateibasierten Schnittstellen für ältere Umgebungen. Entscheidend ist nicht die Technologie, sondern das Ergebnis: eine stabile, sichere und wartungsarme Verbindung zwischen allen Systemen.

INTEGRATIONS-PROZESS

Eine AMR-Integration ist kein Plug-and-Play – sie ist ein Projekt, das strukturiert geplant und sorgfältig umgesetzt werden muss. Unser bewährtes 5-Phasen-Modell führt Sie von der ersten Systemanalyse bis zum stabilen Go-Live – mit klaren Meilensteinen, definierten Deliverables und minimalem Eingriff in Ihren laufenden Betrieb.

IST-Analyse & Requirements

Am Anfang steht das Verstehen. In den ersten ein bis zwei Wochen analysieren wir Ihre gesamte Systemlandschaft: Welche WMS-, ERP- und MES-Systeme sind im Einsatz? Welche Schnittstellen existieren bereits? Wie ist das Netzwerk aufgebaut, und welche Sicherheits- und Performance-Anforderungen gelten? Das Ergebnis ist ein vollständiges Integrations-Requirements-Dokument, eine Machbarkeitsanalyse und eine Risiko-Matrix — die Grundlage für alles Weitere.

Design & Spezifikation

Auf Basis der Analyse entwickeln wir die Integrations-Architektur. Alle API-Endpunkte werden spezifiziert, Daten-Mapping und Fehlerbehandlung definiert, das Security-Konzept festgelegt. Am Ende dieser Phase haben Sie eine vollständige technische Beschreibung der geplanten Integration — bevor eine einzige Zeile Code geschrieben wird.

Entwicklung & Unit Testing

Die Implementation erfolgt in einer separaten Entwicklungsumgebung — Ihr Produktivsystem bleibt zu jeder Zeit unberührt. Alle Komponenten werden einzeln getestet, bevor sie zusammengeführt werden. Dieser Schritt dauert je nach Komplexität zwei bis vier Wochen.

Integrations-Test

Jetzt wird das Gesamtsystem unter realistischen Bedingungen getestet: End-to-End mit produktionsähnlichen Datenvolumen, Fehlerszenarien, Performance- und Security-Tests. Alles läuft in einer Staging-Umgebung — kein Impact auf den Live-Betrieb.

Go-Live & Hypercare

Der Rollout findet außerhalb Ihrer Stoßzeiten statt — typischerweise am Wochenende oder in der Nachtschicht. In den ersten ein bis zwei Wochen nach Go-Live stehen wir im Hypercare-Modus: Live-Monitoring, sofortige Reaktion bei Auffälligkeiten, proaktive Optimierung. Die Übergabe erfolgt mit vollständiger Dokumentation.

HERAUSFORDERUNGEN & LÖSUNGEN

Jede AMR-Integration ist anders – und jede bringt ihre eigenen Herausforderungen mit. Wir kennen die typischen Stolpersteine aus zahlreichen Projekten und haben für jeden davon bewährte Lösungsansätze entwickelt. Transparenz von Anfang an: Wir benennen Probleme offen und lösen sie strukturiert.

Challenge 1

Challenge 2

Challenge 3

Challenge 4

Häufige Fragen

Sie haben Fragen zur AMR-Systemintegration? Hier finden Sie Antworten auf die häufigsten Fragen aus unseren Projekten. Wenn Ihre Frage nicht dabei ist, sprechen Sie uns direkt an – wir beraten Sie gerne persönlich.

Eine Standard-Integration durchläuft alle fünf Phasen in sechs bis zehn Wochen. Das gilt für Projekte mit modernen WMS-Systemen, verfügbaren APIs und überschaubarem Customization-Aufwand. Komplexere Projekte – zum Beispiel mit Legacy-Systemen, umfangreichen Individualisierungen oder besonders hohen Sicherheitsanforderungen – benötigen zehn bis sechzehn Wochen. In der Analysephase erstellen wir für Sie einen detaillierten Projektplan mit realistischen Meilensteinen, damit Sie von Anfang an planen können.

In den allermeisten Fällen ja. Wir haben Erfahrung mit allen gängigen WMS-Systemen: SAP EWM, Manhattan Associates, Oracle, HighJump, Infor und vielen weiteren. Auch für weniger verbreitete oder stark customizierte Systeme entwickeln wir passende Schnittstellen. Teilen Sie uns Ihr WMS inklusive Version mit – wir geben Ihnen sofort eine erste Einschätzung zur technischen Machbarkeit.

In den meisten Fällen nein. Wir arbeiten auch mit älteren WMS-Versionen – über Adapter-Layer oder dateibasierte Schnittstellen. Ein Upgrade kann jedoch sinnvoll sein: Neuere Versionen bieten bessere APIs, was die Integration vereinfacht und langfristig wartungsärmer macht. Wir bewerten das in der Analysephase objektiv nach Kosten und Nutzen und empfehlen nur dann ein Upgrade, wenn es wirklich Vorteile bringt.

Das ist eine der zentralen Anforderungen in jedem Integrationsprojekt. Entwicklung und Tests finden ausschließlich in separaten Umgebungen statt – Ihr Produktivsystem wird während des gesamten Projekts nicht angefasst. Der Go-Live erfolgt außerhalb Ihrer Stoßzeiten, typischerweise am Wochenende oder in der Nachtschicht. Für kritische Situationen haben wir immer eine Rollback-Option vorbereitet. Nach dem Go-Live stehen wir im Hypercare-Modus zur Verfügung – proaktives Monitoring, sofortige Reaktion.

Unsere Integrations-Architekturen sind von Anfang an auf Ausfallsicherheit ausgelegt. Bei einer Netzwerkunterbrechung verbinden sich die Systeme automatisch wieder (Auto-Reconnect). Aufträge und Status-Updates werden lokal gepuffert und nach Wiederherstellung der Verbindung automatisch synchronisiert. Das System arbeitet im Fehlerfall mit reduzierter Funktionalität weiter, anstatt komplett auszufallen (Graceful Degradation). Alert-Systeme informieren Ihr IT-Team und unseren Support sofort bei kritischen Zuständen.

Das entscheiden Sie – wir passen uns Ihren Präferenzen an. Option eins: Wir übergeben die Integration vollständig an Ihr IT-Team, inklusive vollständiger Dokumentation, Schulung und Wissenstransfer. Option zwei: Wir übernehmen den kompletten Betrieb als Managed Service – Monitoring, Updates, Fehleranalyse, alles aus einer Hand. Option drei, und das ist die häufigste Wahl: ein Hybrid-Modell, bei dem Ihr Team den First-Level-Support übernimmt und wir für komplexe technische Fragen auf Level zwei und drei zur Verfügung stehen. Details dazu finden Sie auf unserer Support & Wartung Seite.

Bereit für nahtlose AMR-Integration?

Lassen Sie uns gemeinsam prüfen, wie AMR-Systeme in Ihre bestehende IT-Landschaft integriert werden können – strukturiert, sicher und mit einem klaren Plan von Anfang an.

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